Die Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden

Mit der Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 schaffen wir für rund 85.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Sennestadt, Senne und Brackwede einen deutlichen Mobilitäts- und Komfortgewinn.

Die um neun Kilometer verlängerte Linie wird die Stadtteile an das StadtBahn-Netz anbinden und so die Mobilitätslücke in den Bielefelder Süden schließen. Somit wird die StadtBahn-Linie 1 zur Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden.

Daran arbeiten wir gerade

Aktuell arbeiten wir in enger Abstimmung mit dem Amt für Verkehr, dem Bauamt und Straßen.NRW an den Plänen für die Streckenführung in Senne und Sennstadt.

Dabei ist uns der Dialog mit Ihnen besonders wichtig: Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Fragen und Hinweise. In Dialogveranstaltungen werden wir Sie regelmäßig zu den einzelnen Planungsschritten informieren.

Vergangene Bürgerdialoge im März 2019

Über 400 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben an unseren Informationsveranstaltungen in Senne und Sennestadt am 12. und 19. März teilgenommen. Über das große Interesse an der Mobilitätslinie freuen wir uns sehr.

Wer nicht teilnehmen konnte, kann sich die gezeigten Folien mit einem Klick auf den Link unten herunterladen. In Kürze werden wir weitere Informationen zu den Dialogveranstaltungen auf unsere Webseite stellen und auch die Dialogkarten beantworten.

Vorteile durch den Ausbau der Linie 1

  • Mobilitätsgewinn für Sennestadt und Senne-Buschkamp: barrierefrei, schnell und ohne Umstieg direkt nach Brackwede oder in die Innenstadt
  • attraktivere Verbindungen durch nur einen Umstieg nach Brackwede oder in die Innenstadt: für die Südstadt, Eckardtsheim, Dalbke, Heideblümchen, Lipperreihe und Schloß Holte-Stukenbrock
  • mehr Komfort und Platzangebot: durch den Einsatz moderner und geräumiger Bahnen
  • bessere Anbindung der Schulen: Lehrer und Schüler kommen schneller und bequemer zum Unterricht
  • höhere Attraktivität der Wohngebiete: neue Impulse und Investitionen für den Wohnungsbau

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Ob Tarifübersichten oder Unternehmensinformationen – wir haben die wichtigsten Infos für Sie zum Herunterladen zusammengestellt.

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FAQ

Hier finden Sie alle Antworten auf die häufigsten Fragen, die uns per E-Mail und Telefon, in Gesprächen oder über die Dialogkarten erreicht haben.

Projekthintergründe

Projekthintergründe

Warum kommt die Planung einer StadtBahn nach Sennestadt so spät?

Sennestadt gehört seit der Gebietsreform 1972 zu Bielefeld. Schon damals war eine StadtBahn-Anbindung vorgesehen. In den Folgejahren wurden zunächst einige andere Projekte in Bielefeld umgesetzt – wie der innerstädtische StadtBahn-Tunnel, der 1991 eröffnet wurde und die Linie 4 zur Universität, die seit 2000 kaum mehr wegzudenken ist.

In der Zwischenzeit liefen die Planungen auch für andere Stadtteile weiter. Aus dem Mobilitätskonzept »moBiel 2030« ergab sich für Sennestadt die Planung der neuen Linie 5 von Heepen bis Sennestadt in Niederflurtechnik, die infolge der Bürgerbefragung 2014 nicht umgesetzt wird. Schließlich wurde die Hochflurlinie von Senne nach Sennestadt 2016 vom Rat der Stadt Bielefeld beschlossen. Seit 2018 läuft die Planung unter Berücksichtigung der aktuellsten Rahmenbedingungen.

Inwiefern betrifft die Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 den geplanten Bau der Klimaschutzsiedlung?

Die geplante Klimaschutzsiedlung auf dem ehemaligen Schilling-Gelände ist ein zukunftsweisendes Projekt der Stadt Bielefeld. Die Klimaschutzsiedlung gewinnt durch die Anbindung an die StadtBahn deutlich an Attraktivität: Denn nachhaltiges Wohnen setzt eine nachhaltige Mobilität vor. Hierfür leistet der StadtBahn-Ausbau einen zentralen Beitrag.

Die Bürgerbefragung am 25. Mai 2014 hat die StadtBahn abgelehnt: Wieso wird jetzt doch geplant?

In der Bürgerbefragung stand die Frage im Fokus »Soll die StadtBahn-Linie 5 von Sennestadt nach Heepen gebaut werden«. Die damaligen Planungen sahen vor, die Linie 5 als Niederflurlinie von der Württemberger Allee in Sennestadt über Brackwede und die Innenstadt nach Heepen zu bauen. Hierbei konnten alle Bielefelder ihre Stimme abgeben. Gegen das Vorhaben sprachen sich insgesamt 53,4 Prozent der Bielefelder aus. Die Sennestädter befürworteten die Linie allerdings überwiegend: 63,7 Prozent der Stimmen wurden für die StadtBahn abgegeben.

Aufgrund der hohen Zustimmung für die StadtBahn in Sennestadt beschloss die Bezirksvertretung Sennestadt am 11.09.2014 einstimmig, dass alle erforderlichen Schritte zu unternehmen sind, um zumindest die StadtBahn nach Sennestadt zu realisieren. Dem schloss sich der Rat der Stadt am 25.06.2015 mit großer Mehrheit an und beauftragte uns und die Stadtverwaltung, eine neue Planung mit der Verlängerung der Linie 1 zur Anbindung der Sennestadt auf den Weg zu bringen.

Damit ist es endlich möglich, die grundlegende Mobilitätslücke im Bielefelder Süden zu schließen, die Sennestadt an das StadtBahn-Netz anzuschließen und damit den Ausbau des ÖPNV entscheidend voranzutreiben.

Was ist der konkrete Planungsauftrag für moBiel?

In seiner Sitzung vom 25. Juni 2015 beauftragte der Rat der Stadt Bielefeld uns und die Stadtverwaltung mit den Planungen für eine StadtBahn-Verlängerung der Linie 1 nach Sennestadt – mit dem Ziel, das Baurecht bzw. einen Planfeststellungsbeschluss herbeizuführen. Am 2. Februar 2016 beschloss der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Bielefeld, dass hierbei die Stadtbezirke Brackwede, Senne und Sennestadt mit einer hochwertigen StadtBahn-Erschließung miteinander zu verbinden sind und diese in Anlehnung an den Bestand als Hochflursystem auszubilden ist.

Zudem bekräftigte der Ausschuss am 26. Juni 2018, dass die Planungen der neuen Mobilitätslinie im Sinne einer integrierten Stadt- und Verkehrsplanung voranzutreiben sind und damit in die aktuellen und gültigen politischen Beschlüsse eingebettet werden:

  1. Berücksichtigung der Radverkehrsförderung
  2. INSEK-Programm
  3. Errichtung der Klimaschutzsiedlung auf dem Schillinggelände und
  4. den Zielen Lärmreduktion, Klimaschutz und Reduktion der Luftschadstoffe

Zusätzlich sind mit dem Land NRW Abstimmungen zur L756 (ehemalige B68) notwendig, um den Verkehrsraum entsprechend der verkehrspolitischen Ziele der Stadt und des Landes zu gestalten.

Gemäß dieser Zielstellung treiben wir in Abstimmung mit den Projektpartnern (der Stadt Bielefeld und Straßen.NRW) die Planung zur Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden durch die Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 nach Sennestadt weiter voran.

Warum wird die StadtBahn nach Sennestadt gebaut und nicht nach Theesen oder Jöllenbeck?

Für eine Wiederaufnahme der Planung einer StadtBahn nach Theesen oder Jöllenbeck sind politische Entscheidungen wie in der Sennestadt erforderlich, die aktuell noch nicht vorliegen.

Grundsätzlich haben wir 2011 für das Mobilitätskonzept »moBiel 2030« mithilfe einer Potenzialanalyse insgesamt 15 StadtBahn-Verlängerungen untersucht und bewertet. Daraus ergab sich für die Verlängerungsmaßnahmen nach Heepen, Stieghorst und Sennestadt die höchste Priorität. Zurzeit werden aufgrund der Bürgerbefragung vom 25. Mai 2014 und der darauf folgenden politischen Beschlüsse die beiden StadtBahn-Ausbauprojekte Sennestadt und Stieghorst/Hillegossen vorangetrieben.

Die Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden kann dabei ein Startpunkt für weitere Ausbauprojekte sein: Denn die am 14. März 2019 beschlossene Mobilitätsstrategie der Stadt Bielefeld sieht den Ausbau des ÖPNV als eines der wichtigen Kernziele an. Im aktuell erarbeiteten Nahverkehrsplan – dem Rahmenplan für das StadtBahn- und Busnetz der Stadt Bielefeld – werden darauf aufbauend konkrete StadtBahn-Ausbaumaßnahmen hinsichtlich ihres Verkehrsnutzen untersucht.

Wodurch wird die StadtBahn ein Standortvorteil für die lokale Wirtschaft und den Wohnungsmarkt in Senne und Sennestadt?

Durch eine StadtBahn-Anbindung wird eine direkte, schnelle und umweltfreundliche Verbindung nach Brackwede, Bethel und in die Bielefelder Innenstadt geschaffen.

Das macht das Viertel attraktiv für aktuelle und künftige Bürgerinnen, Bürger und Arbeitgeber: Arbeitnehmer kommen besser von und zur Arbeit, Schulen der Sennestadt und Innenstadt sind besser erreichbar, die Anbindung für Kunden der lokalen Wirtschaft attraktiver.

Durch die StadtBahn bietet sich zudem die Möglichkeit, die zahlreichen Vorhaben des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (INSEK) in Sennestadt zu neuen Mobilitätskonzepten und zur Umgestaltung des Straßenraums umzusetzen. Ein attraktiver Straßenraum, in dem die Menschen gern unterwegs sind, steigert die Wohnqualität und auch die Attraktivität für Gewerbe und Einzelhandel.

Planungsprozess & Beteiligung

Planungsprozess & Beteiligung

Wie ist der aktuelle Stand der Planungen? Wann gibt es mehr Details?

Aktuell arbeiten wir an der Vorplanung. Dazu gehört etwa eine Kosten-Nutzen-Analyse für die zwei Trassenvarianten auf der letzten Meile, also dem Abschnitt nördlich der Travestraße. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden wir sie den Anwohnerinnen, Anwohnern und der Politik vorstellen und die Vorzugsvariante prüfen.

Bei dem Ausbau handelt es sich um ein äußerst komplexes Bauvorhaben. Da dabei unterschiedliche Aspekte zu beachten und umfangreiche Vorschriften einzuhalten sind, können wir in diesem frühen Stadium der Vorplanung keine konkreteren Angaben machen. Erst im Zuge der Entwurfsplanung ab voraussichtlich Mitte 2019 bis in 2020 hinein werden wir die Details betrachten.

Wie lange wird die Planung dauern und wann wird dann gebaut?

Gemeinsam mit den Projektpartnern arbeiten wir derzeit mit Nachdruck am Abschluss der Vorplanung für die Trasse entlang der L756 und der Vorplanung für die letzte Meile in Sennestadt Nord. Diese sollen Mitte 2019 abgeschlossen sein. Im Anschluss daran erfolgt die Entwurfsplanung für die gesamte Strecke. Hierbei führen wir auch eine Wirtschaftlichkeitsprüfung und eine Umweltverträglichkeitsprüfung durch, die voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen wird.

Nach Abschluss der Vor- und Entwurfsplanungen starten wir voraussichtlich im Laufe von 2021 in das sog. Planfeststellungsverfahren. Dieses findet bei der Bezirksregierung statt und hat die Baugenehmigung zum Ziel. Wie lange das Planfeststellungsverfahren selbst dauert, kann derzeit nicht genau abgeschätzt werden. Erst nach Vorlage der Genehmigung, dem sog. Planfeststellungsbeschluss, kann der Bau begonnen werden.

Wann werden direkt betroffene Anwohnerinnen und Anwohner über den aktuellen Planungsstand informiert?

Der Dialog mit den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern ist uns besonders wichtig. Die Vorplanung soll Mitte 2019 abgeschlossen sein. Erst mit dem daran anschließenden Beginn der Entwurfsplanung können wir zu den verschiedenen Themen konkrete Aussagen treffen.

Aktuell planen wir, im Herbst die nächsten öffentlichen Bürgerdialoge zu veranstalten. Zusätzlich dazu werden wir mit den direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürgern direkt in Kontakt treten.

Linienführung & Netzkonzept

Linienführung & Netzkonzept

Was bedeutet das Projekt für das Bus-Liniennetz?

Die StadtBahn-Linie 1 soll zukünftig die bisherige Bus-Linie 135 ersetzen. Das ergänzende Busnetz rund um die zukünftige StadtBahn befindet sich zurzeit noch in der Planung. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Zubringerverbindungen zur Mobilitätslinie zu stärken und auszubauen. Dadurch können auch die umliegenden Ortsteile und Nachbargemeinden von der neuen Mobilitätslinie profitieren.

Klar ist, dass es weiterhin einen zentralen Umsteigeplatz in der Sennestadt geben wird. Für alle bisherigen Nutzer der Linie 135 und ihrer Zubringer entfällt durch den Ausbau der StadtBahn-Linie 1 ein Umstieg. Zusätzlich sind in Verbindung mit der neuen Mobilitätslinie auch weitere Mobilitätsangebote in Prüfung, beispielsweise Fahrrad-, Car- oder E-Roller-Sharings.

Die Vorschläge besserer Anbindungen an Verknüpfungspunkte mit dem regionalen Schienenverkehr oder an Einkaufsschwerpunkte sind nicht neu, konnten aber bisher noch nicht in konkrete, umsetzbare Netzkonzepte überführt werden. Vom Amt für Verkehr wird darum derzeit der Nahverkehrsplan der Stadt Bielefeld neu aufgesetzt, der den Rahmenplan für das StadtBahn- und Busnetz bildet. Im Zuge der Neuaufstellung dieses Nahverkehrsplanes können Anregungen aus Politik, Interessensverbänden und von Bürgern neu geprüft werden.

Welcher Unterschied besteht zwischen den beiden Varianten nördlich der Travestraße?

Derzeit befinden wir uns in der Vorprüfung der verschiedenen Varianten der »letzten Meile«, die wir ergebnisoffen prüfen. Beide Varianten binden alle Bereiche an den öffentlichen Nahverkehr an, die bislang von der Bus-Linie 135 bedient werden.

Die erste Variante sieht eine Abzweigung ab der Travestraße vor. Die beiden Linienabschnitte würden abwechselnd in einem 20-Minuten-Takt bedient: Auf dem einen Abschnitt biegt die Bahn von der Elbeallee in die Travestraße ab und endet an der Endhaltestelle Rheinallee. Auf dem anderen Abschnitt fährt sie weiter auf der Elbeallee bis zum Senner Hellweg und endet in der Württemberger Allee.

Die zweite Variante folgt dem Verlauf der heutigen Bus-Linie 135. Die StadtBahn würde dann von der Elbeallee in die Travestraße, weiter in die Rheinallee und den Senner Hellweg fahren. Die Endhaltestelle wäre die Württemberger Allee. Diese Linie würde durchgängig im 10-Minuten-Takt bedient werden.

Welche Vorteile gibt es für Senne-Buschkamp, Sennestadt, Brackwede und umliegende Stadtteile?

Die neue StadtBahn-Verbindung ermöglicht neue umweltfreundliche Direktverbindungen: Senner, Sennestädter und angrenzende Orte kommen ohne Zeitverlust und ganz ohne oder nur noch mit einem Umstieg schneller und komfortabler nach Brackwede, Gadderbaum oder in die Innenstadt – und damit genau in die Teile der Stadt, in die sie laut Statistik täglich viele Wege erledigen.

Auch die Erreichbarkeit des Klinikums und des Schulzentrums auf der Rosenhöhe kann mit der neuen Direktverbindung für Besucher, Schüler und Arbeitnehmer aus Senne-Buschkamp, Sennestadt und der weiteren Umgebung maßgeblich verbessert werden. Allgemein rücken die Stadt- und Ortsteile durch die Mobilitätslinie näher zusammen, sodass Fahrten in ganz Bielefeld sowie in die Nachbargemeinden Schloß Holte-Stukenbrock und Oerlinghausen komfortabler werden.

Dadurch wird erfahrungsgemäß auch ein Umstieg vom eigenen PKW auf den öffentlichen Verkehr entscheidend attraktiver, wodurch sich ebenso Entlastungen für die Straßen in Brackwede sowie Senne-Buschkamp und Sennestadt ergeben werden. Die Stadtteile gewinnen somit zusätzlich an Lebensqualität. Das dient den Anwohnerinnen und Anwohnern und macht die Viertel ebenso attraktiver.

Durch die StadtBahn bietet sich zudem die Möglichkeit, die zahlreichen Vorhaben des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (INSEK) in Sennestadt zu neuen Mobilitätskonzepten und zur Umgestaltung des Straßenraums umzusetzen sowie eine stadtverträgliche Neugestaltung der L756 mit Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer – auch Radfahrer und Fußgänger. Ein attraktiver Straßenraum, in dem die Menschen gern unterwegs sind, steigert die Wohnqualität und auch die Attraktivität für Gewerbe und Einzelhandel.

Die Bus-Linie 135 fährt heute schon im 10-Minuten-Takt. Das Angebot ist doch gut. Warum brauchen wir die StadtBahn-Verlängerung?

Durch die Direktverbindungen entfällt der Umstieg vom Bus der Linie 135 auf die StadtBahn-Linie 1 an der Haltestelle Senne. Zudem bieten die neuen Bahnen ein verbessertes Platzangebot und mehr Reisekomfort: etwa für Familien mit Kinderwagen, ältere oder eingeschränkte Personen mit Rollstuhl und Rollator oder Reisende mit Taschen und Koffern.

Auch Fahrten von und in die umliegenden Ortsteile Eckardtsheim, Heideblümchen, Dalbke und die Nachbargemeinden Schloß Holte-Stukenbrock und Oerlinghausen werden komfortabler: Für eine Fahrt von oder in die Innenstadt oder Brackwede entfällt ein Umstieg.

Warum soll die Bahn durch die enge Sennestadt und bspw. nicht weiter bis nach Dalbke geführt werden?

StadtBahn-Trassen erschließen in der Regel vor allem die Einwohner-, Arbeits- und Bildungsschwerpunkte einer Stadt. Zur Umsetzung ist die nachgewiesene Wirtschaftlichkeit des Projekts von zentraler Bedeutung, um die Finanzierung über Bundes- und Landesmittel sicherzustellen. Die Nordstadt mit ihren ca. 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und großen Schulzentren ist deshalb bereits in den Vorplanungen favorisiert worden. Bereits in einer frühen Phase der Vorplanung hat ein Gutachter die grundsätzliche Wirtschaftlichkeit der Mobilitätslinie bis in die Nordstadt festgestellt.

Würde die StadtBahn etwa am Sennestadtteich enden, müssten die Fahrgäste weiterhin umsteigen und mehr Zeit einplanen: Das wäre für die Mehrheit der Sennestädter und Senner ebenso wie für ganz Bielefeld kein Mobilitätsgewinn.

Bei einer Führung zum Ortsteil Dalbke mit ca. 2.000 Einwohnern reicht der potenzielle Fahrgastzuwachs nicht aus, um die Kosten für die StadtBahn-Trasse zu tragen bzw. die Wirtschaftlichkeit der Trasse nachzuweisen.

Wird es zukünftig neue Park + Ride Parkplätze geben?

Entlang der neuen Mobilitätslinie sind für mehrere Standorte multimodale Verknüpfungspunkte, sogenannte »Mobilstationen« angedacht, an denen verschiedene Verkehrsarten miteinander vernetzen angeboten werden sollen.

Zusätzlich zu Busverknüpfungen können das Angebote für Park + Ride, Bike + Ride (Rad) oder Sharing-Produkte sein. Die genauen Standorte und Angebote werden in den weiteren Planungsschritten geprüft.

Werden alternative Antriebsformen für Busse untersucht, etwa Elektro- und Wasserstoffbusse?

Über den Einsatz neuer Antriebsformen denken wir intensiv nach. Anfang 2019 haben wir 22 neue Busse mit Hybridmodul für den Stadtverkehr beschafft, die auf dem neuen Betriebshof in Sennestadt stationiert sind. Da batteriebetriebene Elektrofahrzeuge derzeit noch Nachteile hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und geringer Reichweiten haben, werden wir zukünftig den Einsatz ebenfalls emissionsfreier Wasserstoffbusse testen.

Die Kapazität und der Komfort der neuen Vamos-StadtBahn ist unabhängig von den Antriebsarten mit Bussen nicht zu vergleichen und zu erreichen: Bahnen werden durch die zeitgemäße Trassierung auch bei höheren Geschwindigkeiten gleichmäßig und komfortabel in den Gleisen geführt. Durch den hohen geplanten Anteil an eigenen Bahnkörpern kann die StadtBahn zudem an möglichem Kfz-Rückstau durch Unfälle oder Störungen häufig vorbeifahren, während ein Bus weiterhin im Stau stünde.

Werden die neuen Vamos-Bahnen nach Sennestadt fahren?

Die Vamos-Bahnen sollen langfristig auf allen Linien in Bielefeld fahren. Die Mobilitätslinie nach Sennestadt wird deshalb so geplant, dass der Vamos dort fahren kann.

Dafür müssen noch einige Streckenabschnitte in Brackwede und der Innenstadt verbreitert werden. Diese Planungen treiben wir ebenso wie die Mobilitätslinie stark voran, um unsere Altfahrzeuge sukzessive gegen Neufahrzeuge auszutauschen.

Wie soll die Linie 1, die heute schon mit vielen Störungen zu kämpfen hat, die Sennestadt pünktlich und stabil anbinden?

Die Störungen auf der heutigen StadtBahn-Linie 1 sind vor allem auf Behinderungen durch andere Verkehrsteilnehmer (Falschparker, Rückstaus etc.) und lange Ein- und Ausstiegsvorgänge an den Haltestellen zurückzuführen. Darum beschleunigen wir wo möglich auch den Haltestellenausbau mit barrierefreien Hochbahnsteigen.

Darüber hinaus arbeiten wir mit der Stadt Bielefeld daran, Unfallschwerpunkte zu entschärfen. Die Reduzierung der Störungsanfälligkeit der Gesamtlinie ist heute schon ein zentrales Ziel.

Für die Mobilitätslinie nach Sennestadt ist ein hoher Anteil an eigenen Bahnkörpern vorgesehen, damit die StadtBahn unabhängiger vom übrigen Verkehr geführt werden kann. Nur in der Sennestadt wird die Mobilitätslinie aufgrund der engeren Platzverhältnisse im Mischverkehr mit dem Kfz-Verkehr geführt werden.

Bauplanung & Verkehrsraum

Bauplanung & Verkehrsraum

Wird es durchgängige und sichere Radwege geben?

Wir legen hohen Wert auf die Berücksichtigung der Interessen aller Verkehrsteilnehmer. Entlang der L756 beispielsweise wird derzeit viel Platz für den Autoverkehr beansprucht. Die Anbindung an die StadtBahn eröffnet die Möglichkeit, den Raum neben der StadtBahn-Trasse neu aufzuteilen und dabei auch auf die Belange der Radfahrer einzugehen.

Unser Ziel ist es, die Nutzungsqualität für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Dafür arbeiten wir eng mit dem Amt für Verkehr der Stadt Bielefeld zusammen, das für die Radwegeplanung zuständig ist. Darüber hinaus werden wir frühzeitig das Gespräch und den Austausch mit den Interessenvertretern für den Radverkehr in Bielefeld suchen.

Ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch die StadtBahn zu rechnen?

Die StadtBahn wird wie die heutige Bus-Linie 135 auch im 10-Minuten-Takt verkehren und somit keine zusätzlichen Verkehrsmengen bringen.

Erfahrungen aus früheren Verlängerungen wie nach Stieghorst zeigen eher, dass der Umstieg auf die StadtBahn leichter als auf den Bus fällt. Wir rechnen darum damit, dass mehr Fahrgäste häufiger ihr Auto stehen lassen und somit zur Entlastung der Straßen beitragen.

Wie wird sichergestellt, dass die L756 in Stoßzeiten weiterhin leistungsfähig bleibt?

Im Abschnitt der L756 von der heutigen Endstation Senne bis zum Sennestadtteich werden die Fahrstreifen auf den Autoverkehr nach Fertigstellung der Autobahn A33 ausgerichtet.

Zwischen moBiel, Straßen.NRW und der Stadt Bielefeld besteht Einigkeit darüber, die vier Fahrstreifen der Paderborner Straße zwischen Buschkampkreuzung und Eickelmann-Kreuzung als Autobahnzu- und -abbringer aufgrund der hohen verkehrlichen Bedeutung des Abschnittes zu erhalten.

Zwischen Friedhofstraße und Buschkampkreuzung sowie zwischen Eickelmann-Kreuzung und Ortsausgang Sennestadt prognostizieren Verkehrsgutachten mit der Fertigstellung der A33 eine Entlastung der anderen vierstreifigen Abschnitte der heutigen L756 (ehemalige B68). In diesem Bereich ist ein Rückbau auf zwei Fahrstreifen mit neuen Radverkehrsanlagen geplant.

Wie wird die Straßenführung aufgeteilt? Wird es Eingriffe in Privatgrund geben?

Zurzeit arbeitet wir gemeinsam mit Straßen.NRW und der Stadt Bielefeld an einer eingriffsarmen Lösung: Das Ziel ist es, die Eingriffe in die Seitenräume möglichst gering zu halten.

Wir werden Sie in absehbarer Zeit über die Querschnitte in den einzelnen Bauabschnitten informieren. Erste konkrete Planungen für die Querschnitte werden wir voraussichtlich Mitte 2019 vorlegen können.

Wie soll die neue StadtBahn-Trasse entlang der L756 verlaufen?

Entlang der gesamten L756 (Paderborner Straße/Brackweder Straße) wird die Mobilitätslinie auf eigener Trasse in nördlicher Seitenlage geplant.

Die StadtBahn-Trasse liegt von der Rosenhöhe kommend bereits in nördlicher Lage. In Sennestadt wird die Trasse wiederum nach Norden in die Elbeallee abbiegen. Zudem kann die StadtBahn unabhängig von den Zu- und Abfahrten zur und von der Autobahn A2 besser unter den bestehenden Brücken in den nördlichen Brückenfeldern geführt werden.

Somit ist die StadtBahn weitestgehend unabhängig vom übrigen Verkehr und muss die parallel laufende Fahrbahn der Brackweder Straße und Paderborner Straße nicht kreuzen. Das kommt der Leistungsfähigkeit der L756 und seiner Knotenpunkte zugute.

Für die Privatzufahrten in den Ortslagen Buschkamp und Sennestadt sind sichere Querungen über die StadtBahn-Trasse unser oberstes Ziel. Mehr Einzelheiten hierzu können wir erst in der Entwurfsplanung vorstellen.

Durch den Rückbau wird es doch zu Staus an den Knotenpunkten kommen. Wie werden die Kreuzungsbereiche gestaltet?

Wir befinden uns derzeit in der Vorplanung des Vorhabens. Zu diesem Zeitpunkt ist es noch nicht möglich, konkrete Angaben zur Ausgestaltung aller Kreuzungsbereiche vorzunehmen.

Im Zuge des Vorhabens legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte entlang der Strecken sowie auf die Verbesserung der Verkehrsführung.

Für die Eickelmann-Kreuzung selbst sind unabhängig von der StadtBahn-Planung Umbauten aufgrund der veränderten Verkehrsmengen durch das Industriegebiet Fuggerstraße vorgesehen. Diese werden derzeit vom Landesbetrieb Straßen.NRW und von der Stadt Bielefeld erörtert und vorangetrieben.

Wo werden Parkplätze wegfallen und wie wird der Wegfall kompensiert?

Wir befinden uns derzeit in der Vorplanung des Vorhabens. Daher können wir zu diesem Zeitpunkt noch keine detaillierten und verlässlichen Informationen zu einem möglichen Wegfall von Parkmöglichkeiten und etwaigen Kompensationen mitteilen.

Im weiteren Verlauf werden wir die Bürgerinnen und Bürgern sowie insbesondere die anliegenden Gewerbetreibenden eng in die Planung einbinden. Das gilt sowohl hinsichtlich der Parkplatzsituation in der Sennstadt als auch hinsichtlich der Planung der einzelnen Bauabschnitte.

Wir werden alle Betroffenen kontinuierlich über den aktuellen Stand des Projekts informieren und legen besonderen Wert auf die Berücksichtigung der Interessen der anliegenden Gewerbetreibenden.

Welche Haltestellen wird es geben? Wo sind diese eingeplant?

Derzeit befindet sich das Projekt in der Vorplanungsphase. Die genauen Haltestellenstandorte sind in diesem frühen Planungsstadium deshalb noch nicht abschließend festgelegt.

Die Standortwahl für die Haltestellen richtet sich vor allem nach der baulichen Machbarkeit von Hochbahnsteigen. Weitere Kriterien sind die Fußwege in die Wohngebiete, zu Arbeitsstätten und zu zentralen Einkaufsmöglichkeiten.

Für die gesamte Länge der L756 sind die StadtBahn-Trasse und deren Haltestellen in nördlicher Seitenlage geplant. Die Hochbahnsteige entlang der L756 werden voraussichtlich als Seitenbahnsteige rechts und links der StadtBahn-Trasse umgesetzt.

Im Sennestädter Abschnitt kommen voraussichtlich sowohl Mittel- als auch Seitenbahnsteige zum Einsatz.

Verliert mein Haus oder meine Wohnung nicht an Wert, wenn eine StadtBahn daran vorbeigeführt wird?

Nein. Studien und Erfahrungswerte zeigen, dass der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs die Attraktivität von Wohnlagen steigert.

Der Ausbau schafft häufig neue Impulse und Investitionen in bestehende und neue Wohngebiete. Mit dem Mobilitätsgewinn kann darum auch eine Wertsteigerung von Immobilien verbunden sein.

Wie lange wird gebaut?

Eine genaue Bauzeit kann in diesem frühen Stadium der Planungen noch nicht genau ermittelt werden. Der StadtBahn-Ausbau wird schrittweise in mehreren Bauabschnitten erfolgen, sodass kein Anwohner über die gesamte Bauzeit direkt betroffen sein wird.

Die genauen Bauabschnitte und die Baulogistik werden nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses im Zuge der Umsetzungsvorbereitung festgelegt.

Stadtgestaltung & Umwelt

Stadtgestaltung & Umwelt

Warum wird die Mobilitätslinie in Hochflurtechnik geplant und nicht mehr in Niederflur?

Die ursprüngliche Idee der Linie 5 sah eine Niederflurvariante als technisch eigenständiges Netz vor. Mit einer Netzlänge von Heepen über die Innenstadt nach Sennestadt wären ausreichend viele Fahrgäste für eine wirtschaftlich funktionierende Linie erreichbar gewesen. Die Linie 5 wäre als Niederflurlinie tragfähig gewesen und hätte auf der ganzen Strecke in Brackwede, Senne und Sennestadt barrierefreie Niederflurbahnsteige ermöglicht.

Die geplante Mobilitätslinie schließt sich an dem reinen Hochflurnetz an und wird damit ein fester Bestandteil des durch den innerstädtischen StadtBahn-Tunnel festgelegten Systems. Aus Fahrgastsicht und Kosten-Nutzen-Sicht ist die bequeme Durchfahrtmöglichkeit ohne Umstieg von Sennestadt oder Brackwede in die Innenstadt einer der entscheidenden Vorteile der neuen Mobilitätslinie.

Weder eine Teilstrecke in Niederflur von der Innenstadt nach Sennestadt noch eine Teilstrecke vom Brackweder Bahnhof nach Sennestadt wären wirtschaftlich tragfähig und für die Fahrgäste attraktiv.

Wie soll eine Trennwirkung durch die StadtBahn mit ihren Hochbahnsteigen und Oberleitungen verhindert werden?

Die Bahnsteige, Bahnanlagen und den neu gestalteten Straßenraum harmonisch ins Stadtbild einzufügen ist uns wichtig. Dafür erarbeiten wir gemeinsam mit der Stadt und externen Partnern ein stimmiges Gestaltungskonzept.

Für die Brackweder Hauptstraße und auch zukünftige Hochbahnsteige entwickeln wir einen neuen Bielefelder Bahnsteigtyp, den sogenannten Bahnsteig 2.0. Im Fokus steht dabei auch für die Mobilitätslinie, dass die Hochbahnsteige städtebaulich ansprechend, barrierefrei und kundenorientiert ins Umfeld integriert werden. Zusätzlich werden die neuen StadtBahn-Haltestellen am Fußwegenetz der Senne und der Sennestadt ausgerichtet und tragen mit neuen Querungsmöglichkeiten an den Zugängen dazu bei, die heute starke Barriere zu entschärfen.

Die Anbindung mit der StadtBahn eröffnet zudem die Möglichkeit, den Raum entlang der Linie neu aufzuteilen und gestalterisch aufzuwerten. Auch die zahlreichen Vorhaben des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (INSEK) in Sennestadt können so unterstützt werden: etwa in ihren neuen Mobilitätskonzepten und einer stadtverträglichen Neugestaltung der Straßenräume mit Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer (auch Radfahrer und Fußgänger).

Müssen für die Mobilitätslinie Bäume, bspw. entlang der Elbeallee oder des Senner Hellwegs gefällt werden?

Gemeinsam mit Umwelt-, Bau- und Amt für Verkehr arbeiten wir an einer möglichst eingriffsarmen und stadtgestalterisch-verträglichen Lösung. Unser Ziel ist es, die Eingriffe in die Seitenräume und in die Lebensräume von Mensch und Tier so gering wie möglich zu halten. Dabei berücksichtigen wir auch die Ziele des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) für die Sennestadt.

Sollte es zu Baumfällungen kommen, wird es für jeden gefällten Baum eine Ausgleichs- bzw. Ersatzpflanzungen geben.

Wenn alle 10 Minuten eine StadtBahn fährt, dann entstehen für die Anlieger doch erhöhte Lärmbelästigungen und starke Vibrationen. Was tut moBiel dagegen?

Der Lärm und Emissionsschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner ist uns ein wichtiges Anliegen. Im weiteren Planungsprozess werden wir detaillierte Lärm- und Erschütterungsgutachten von externen Gutachtern anfertigen lassen, die auch die Überprüfung der Gebäude entlang der Trasse und bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Lärmreduktion beinhalten werden.

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Wie teuer wird die Verlängerung der Linie 1 und wer trägt die Kosten dafür?

Die Gesamtinvestitionen für die Mobilitätslinie werden voraussichtlich bis zu 90 Prozent vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen. Die restlichen Kosten tragen die Stadt Bielefeld und moBiel. Voraussetzung für die Förderung durch Bund und Land ist jedoch der Nachweis der Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts.

Die Stadt Bielefeld und das Land NRW haben deutlich signalisiert, dass sie dem Vorhaben ebenso große Bedeutung wie wir beimessen. In der Vergangenheit konnten wir bei einem Großteil der Baumaßnahmen den Kostenrahmen einhalten.

Eine erste belastbare Kostenschätzung kann erst nach Ende der Entwurfsplanung in 2020 vorgestellt werden.

Wie wird die Wirtschaftlichkeit geprüft?

Für das Gelingen des Projekts ist die Wirtschaftlichkeit neben der Schließung der Mobilitätslücke ein zentrales Anliegen. Bereits in einer frühen Phase der Vorplanung hat ein Gutachter die grundsätzliche Wirtschaftlichkeit des Vorhabens festgestellt.

Begleitend zur Vorplanung wird zurzeit eine Kosten-Nutzen-Untersuchung durchgeführt, die insbesondere die finanziellen Auswirkungen und den jeweiligen Nutzen der beiden Trassenvarianten nördlich der Travestraße in Sennestadt untersucht und gegenüberstellt.

Im Zuge der Konkretisierung der Planung wird parallel zur Entwurfsplanung eine sogenannte standardisierte Bewertung durchgeführt. In dieser werden nach einem bundesweit einheitlichen Verfahren die gesamtwirtschaftlichen Kosten und der Nutzen des Projektes ermittelt. Der Nachweis, dass der Nutzen über den Kosten liegt, ist erforderlich, damit das Projekt aus Bundesmitteln finanziert werden kann.

In Kooperation mit der Stadt Bielefeld

Fragen zur Mobilitätslinie?

Kommen Sie mit uns ins Gespräch!

(05 21) 51-12 22 Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr

Projektbüro am Reichowplatz

  • Termine nach Vereinbarung am Bürgertelefon
  • Reichowplatz 11, 33689 Bielefeld
  • Bus-Linien 30, 37, 39, 46, 47, 135 | Haltestelle »Sennestadthaus«

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