Die Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden

Mit der Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 schaffen wir für rund 85.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Sennestadt, Senne und Brackwede einen deutlichen Mobilitäts- und Komfortgewinn.

Die um neun Kilometer verlängerte Linie wird die Stadtteile an das StadtBahn-Netz anbinden und so die Mobilitätslücke in den Bielefelder Süden schließen. Somit wird die StadtBahn-Linie 1 zur Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden.

Daran arbeiten wir gerade

Aktuell arbeiten wir in enger Abstimmung mit dem Amt für Verkehr, dem Bauamt und Straßen.NRW an den Plänen für die Streckenführung in Senne und Sennstadt.

Dabei ist uns der Dialog mit Ihnen besonders wichtig: Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Fragen und Hinweise. In Dialogveranstaltungen werden wir Sie regelmäßig zu den einzelnen Planungsschritten informieren.

Nächste Bürgerdialoge

Senne – Dienstag, 12. März 2019, 18.00 Uhr

  • Friedenskirche
  • Schopenhauerweg 14, 33659 Bielefeld
  • Bus-Linie 135 | Haltestelle »Flugplatz«
  • Moderation: Gerhard Haupt, Bezirksbürgermeister

Sennestadt – Dienstag, 19. März 2019, 18.00 Uhr

  • Sennestadthaus
  • Lindemann-Platz 3, 33689 Bielefeld
  • Bus-Linien 30, 37, 39, 46, 47, 135 | Haltestelle »Sennestadthaus«
  • Moderation: Lars Nockemann, Bezirksbürgermeister

Vorteile durch den Ausbau der Linie 1

  • Mobilitätsgewinn für Sennestadt, Senne und Brackwede: barrierefreier Einstieg und moderne Vamos-Bahnen
  • bessere Anbindung der Schulen: Lehrer und Schüler kommen schneller und bequemer zum Unterricht
  • mehr Komfort durch Direktverbindung ohne Umstieg: für die Südstadt, Eckardtsheim, Dalbke, Heideblümchen, Lipperreihe und Schloß Holte-Stukenbrock
  • höhere Attraktivität der Wohngebiete: neue Impulse und Investitionen für den Wohnungsbau

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Ob Tarifübersichten oder Unternehmensinformationen – wir haben die wichtigsten Infos für Sie zum Herunterladen zusammengestellt.

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FAQ

Mobilitätslinie für den Bielefelder Süden

Seit wann gibt es die Idee, die StadtBahn-Linie 1 zu verlängern?

Die Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 als Hochflurlinie von Senne nach Sennestadt wurde im Jahr 2016 beschlossen. Möglich wurde das dadurch, dass das Verkehrsaufkommen auf der L756 (die frühere B68) durch den Bau der A33 entlastet wurde.

Damit kann die Trasse der StadtBahn von der heutigen Endstation in Senne über die Brackweder Straße und Paderborner Straße zum Sennestadtteich geführt werden. Dort biegt sie in die Elbeallee ein und fährt weiter in den Sennestädter Norden. Die neue Endhaltestelle wird in der Württemberger Allee sein.

Die genaue Führung auf der letzten Meile, also dem Abschnitt zwischen Travestraße und Senner Hellweg, wird derzeit geprüft.

Was ist der aktuelle Stand der Planungen?

Aktuell arbeiten wir an der Vorplanung. Dazu gehört auch eine Kosten-Nutzen-Analyse für die zwei Trassenvarianten auf der letzten Meile, also dem Abschnitt nördlich der Travestraße. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden wir sie den Anwohnern und der Politik vorstellen.

Wie lange wird der Planungsprozess dauern?

Gemeinsam mit den Projektpartnern arbeiten wir derzeit mit Nachdruck am Abschluss der Vorplanung für die Trasse entlang der L756 und der Vorplanung für die letzte Meile in Sennestadt Nord. Diese Vorplanungen sollen Mitte 2019 abgeschlossen sein.

Im Anschluss daran erfolgt die Entwurfsplanung für die gesamte Strecke. Hierbei führen wir auch eine Wirtschaftlichkeitsprüfung und eine Umweltverträglichkeitsprüfung durch, die voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. Nach Abschluss der zuvor genannten Planungen werden wir die Planfeststellungsunterlagen erstellen und einreichen.

Das Planfeststellungsverfahren wird voraussichtlich Jahr 2021 starten.

Was bedeutet das Projekt für das Bus-Liniennetz?

Die StadtBahn-Linie 1 ersetzt die bisherige Bus-Linie 135 vollständig. Für die bisherigen Nutzer der Bus-Linie 135 und ihrer Zubringer ergibt sich durch den Ausbau der StadtBahn-Linie 1 ein deutlicher Mobilitätsgewinn, da ein Umstieg entfällt.

In Sennestadt wird es weiterhin einen zentralen Umsteigeplatz geben.

Welcher Unterschied besteht zwischen den beiden Varianten auf der letzten Meile in Sennestadt?

Derzeit befinden wir uns in der Vorprüfung der verschiedenen Varianten der »letzten Meile«, die wir ergebnisoffen prüfen. Beide Varianten binden alle Bereiche an den öffentlichen Nahverkehr an, die bislang von der Bus-Linie 135 bedient werden.

Die erste Variante sieht eine Abzweigung ab der Travestraße vor: Die beiden Linienabschnitte würden abwechselnd in einem 20-Minuten-Takt bedient: Auf dem einen Abschnitt biegt die Bahn von der Elbeallee in die Travestraße ab und endet an der Endhaltestelle Rheinallee. Auf dem anderen Abschnitt fährt sie weiter auf der Elbeallee bis zum Senner Hellweg und endet in der Württemberger Allee.

Die zweite Variante folgt dem Verlauf der heutigen Bus-Linie 135. Die StadtBahn würde dann von der Elbeallee in die Travestraße, weiter in die Rheinallee und den Senner Hellweg fahren. Die Endhaltestelle wäre die Württemberger Allee. Diese Linie würde durchgängig im 10-Minuten-Takt bedient werden.

Inwiefern betrifft die Verlängerung der StadtBahn-Linie 1 den geplanten Bau der Klimaschutzsiedlung?

Die geplante Klimaschutzsiedlung auf dem ehemaligen Schilling-Gelände ist ein zukunftsweisendes Projekt der Stadt Bielefeld. Die Klimaschutzsiedlung gewinnt durch die Anbindung an die StadtBahn deutlich an Attraktivität: Denn nachhaltiges Wohnen setzt eine nachhaltige Mobilität vor. Hierfür leistet der StadtBahn-Ausbau einen zentralen Beitrag.

Wird es einen durchgehenden und sicheren Radweg geben?

Wir legen hohen Wert auf die Berücksichtigung der Interessen aller Verkehrsteilnehmer. Entlang der L756 wird derzeit viel Platz für den Autoverkehr beansprucht. Die Anbindung an die StadtBahn eröffnet die Möglichkeit, den Raum neben der StadtBahn-Trasse neu aufzuteilen und dabei auch auf die Belange der Radfahrer einzugehen.

Unser Ziel ist es, die Nutzungsqualität für alle Verkehrsteilnehmer und somit auch den Fahrradverkehr zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir mit dem Amt für Verkehr der Stadt Bielefeld eng zusammen. Das Amt für Verkehr ist zuständig für die Radwegeplanung.

Wer trägt die Kosten für die Planung und Realisierung der Verlängerung?

Die Gesamtinvestitionen werden überwiegend vom Land und vom Bund getragen. Die restlichen Kosten tragen wir gemeinsam mit der Stadt Bielefeld. Eine endgültige Zusage über die Finanzierung erfolgt wie bei allen Infrastrukturprojekten erst nach dem Planfeststellungsverfahren.

Die Stadt Bielefeld und das Land NRW haben deutlich signalisiert, dass sie dem Vorhaben ebenso große Bedeutung wie wir beimessen. In der Vergangenheit konnten wir bei einem Großteil der Baumaßnahmen den Kostenrahmen einhalten.

In Kooperation mit der Stadt Bielefeld

Fragen zur Mobilitätslinie?

Kommen Sie mit uns ins Gespräch!

(05 21) 51-12 22 Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr

Projektbüro am Reichowplatz

  • Termine nach Vereinbarung am Bürgertelefon
  • Reichowplatz 11, 33689 Bielefeld
  • Bus-Linie 135 | Haltestelle »Sennestadthaus«