Sicherheit geht vor

In unseren Bussen und StadtBahnen sowie an unseren Haltestellen sollen Sie sich immer rundum sicher fühlen. Unsere Sicherheits- und Servicekräfte stehen Ihnen dabei ebenso zur Verfügung wie unsere Sicherheitsangebote und Vorkehrungen.
Wir stehen Ihnen außerdem mit all unserer Erfahrung zur Seite, wenn Sie Fragen zur Sicherheit haben, sich in einer Schulung von Experten beraten lassen oder sich über verschiedene Sicherheitsmaßnahmen informieren möchten.

Sicherheit in unseren Fahrzeugen

Mit verschiedenen Maßnahmen sorgen wir für Ihre Sicherheit in unseren Fahrzeugen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie mit Bus oder StadtBahn unterwegs sind – wir möchten, dass Sie sich jederzeit sicher fühlen.

Der Fahrerruf

Sie oder ein anderer Fahrgast haben eine Frage oder benötigen Hilfe? Sie möchten einen Notfall melden? In unseren StadtBahnen haben wir für solche Fälle den Fahrerruf eingerichtet, damit Sie Ihr Anliegen dem Personal in der Bahn direkt melden können. Die Anlagen für den Fahrerruf befinden sich neben den Türen oder an den Haltestangen im Eingangsbereich. Mit einem einfachen Knopfdruck betätigen Sie den Fahrerruf. Scheuen Sie sich bitte nicht, diesen in wichtigen Fällen einzusetzen.

Kameras

Alle Fahrzeuge sind zu Ihrer Sicherheit mit Kameras ausgestattet. Auch an einigen Haltestellen befinden sich Kameras. Bei Bedarf können wir die Aufnahmen auswerten oder auswerten lassen. Aus Datenschutzgründen werden aufgezeichnete Daten innerhalb festgelegter Zeiträume wieder ungesehen überschrieben. Nur aufgrund eines konkreten Vorfalls und nur mit Genehmigung können Aufzeichnungen eingesehen werden.

Die Notbremse

Lösen Sie die Notbremse aus, wenn Sie in der StadtBahn in eine extreme Gefahrensituation geraten. Sie finden die Notbremse entweder direkt neben den Türen oder im Eingangsbereich der StadtBahn. Bitte betätigen Sie die Notbremse nur bei wirklichen Gefahren. Ein Missbrauch der Notbremse gilt als gefährlicher Eingriff in den Schienenverkehr.

Die Türen der StadtBahn

Damit Sie immer erkennen, wann sich die Türen der StadtBahn öffnen und schließen, ertönt jedes Mal ein Signalton in Verbindung mit einer aufblinkenden Lampe über der Tür. Um ein Einklemmen zu verhindern, sind alle Türen mit sensibel eingestellten Sensoren ausgestattet. Diese erkennen selbst Arme und Beine und öffnen die Türen wieder, sobald jemand in der sich schließenden Tür steht. Kleine Gegenstände wie Handtaschen und Regenschirme, die zwischen die Türen geraten, lösen die Sensoren unter Umständen nicht aus und können in den geschlossenen Türen steckenbleiben.

Mit speziellen Knöpfen steigen Personen mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator noch bequemer ein. Diese Knöpfe befinden sich außen an der StadtBahn und sind mit einem blauen Piktogramm gekennzeichnet. Drücken Sie diesen Knopf, bleiben die Türen für Sie länger geöffnet. Außerdem erhält die Fahrerin oder der Fahrer ein Signal, dass ein mobilitätseingeschränkter Fahrgast die StadtBahn betritt.


Sicherer Umgang mit Bus und Bahn

Mit einem speziellen Praxistraining unterstützen wir Fahrgäste, die sich beim Gebrauch von Bussen und StadtBahnen unsicher oder eingeschränkt fühlen. Auch Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit Rollstuhl oder Rollator erhalten in unseren Schulungen praktische Tipps zum sicheren Gebrauch unserer Verkehrsmittel. Sie möchten von unseren Experten Tipps und Tricks rund um sichere Mobilität erhalten? Die kostenlosen Schulungen können Sie als Einzeltraining oder für eine Gruppe im Jahnplatz Nr. 5 buchen.

Jahnplatz Nr. 5

Kundenzentrum der Stadtwerke Bielefeld Gruppe
Haltestelle Jahnplatz
Jahnplatz 5 | 33602 Bielefeld

(05 21) 51-15 55 

Sicherheits- und Servicekräfte

Für Ihre Sicherheit sind unsere Sicherheits- und Servicekräfte im Einsatz. Besonders in den Hauptverkehrszeiten und den Abendstunden steht Ihnen unser geschultes Personal mit Rat und Tat zur Seite, hilft bei Fragen zu Verbindungen und Fahrplänen und unterstützt in Konfliktsituationen. Damit das Sicherheits- und Serviceteam in Problem- sowie Notsituationen schnell handeln kann, sind die Mitarbeiter mit der Verkehrszentrale verbunden.

Ausstieg zwischen Bushaltestellen

Wir verkürzen Ihren abendlichen Fußweg und sorgen so zusätzlich für Ihre Sicherheit außerhalb unserer Busse. Nach 20.00 Uhr können Sie bei Dunkelheit auch überall zwischen den Haltestellen aussteigen.

  • Teilen Sie dafür dem Fahrpersonal bitte rechtzeitig mit, wo Sie aussteigen möchten. Durch die vordere Tür können Sie dann an Ihrem Wunschhaltepunkt zwischen zwei Haltestellen aussteigen.

Zwischen zwei Haltestellen halten die Busfahrerinnen und Busfahrer maximal einmal extra. Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wägen sie dabei genau ab, an welcher Stelle der Bus halten kann.

Am Wochenende gilt dieses Angebot auch im NachtBus.

Taschendiebstahl – Tipps für Fahrgäste

Augen auf und Tasche zu! Taschendiebe suchen sich in dichtem Gedränge und dort, wo viele Menschen sind, ihre Opfer. Dazu gehören unter anderem öffentliche Verkehrsmittel, Bahnhöfe und Fußgängerzonen. Dabei wenden die Langfinger verschiedene Tricks an, um Unbeteiligte zu bestehlen.

Wir haben die wichtigsten Tipps gegen Taschendiebstahl für Sie zusammengestellt.

Tipps zum Schutz vor Taschendieben
  • Tragen Sie Wertsachen und Dokumente nicht in der Handtasche bei sich, sondern verteilen Sie sie in verschlossenen Innentaschen Ihrer Oberbekleidung. Empfehlenswert sind auch Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder Geldgürtel.
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche stets verschlossen unter dem Arm geklemmt und mit dem Verschluss zum Körper. In Geschäften, Fußgängerzonen oder ähnlich belebten Bereichen sollten Sie auch Rucksäcke immer verschlossen unter dem Arm tragen.
  • Verwahren Sie Wertgegenstände wie Geldbörse, Mobiltelefon und Schlüssel nicht in der Einkaufstasche, dem Einkaufskorb oder Einkaufswagen und legen Sie Ihr Portemonnaie an der Kasse nicht aus der Hand.
  • Lassen Sie Gepäck und Wertsachen nie aus den Augen. Nehmen Sie Geldbörsen, Mobiltelefone, Schlüssel usw. immer aus Kleidungsstücken, die Sie an Garderoben oder über Stuhllehnen hängen. Hängen Sie in Restaurants oder Cafés Taschen nicht an die Stuhllehne, sondern stellen Sie diese auf Ihren Schoß oder auf den Boden, fixiert zwischen Ihren Füßen. Legen Sie Ihr Mobiltelefon nicht offen auf den Tisch, sondern behalten Sie es in einer verschlossenen Tasche.
  • Führen Sie nur so viel an Bargeld mit, wie Sie brauchen.
  • Notieren Sie sich die Daten Ihrer Geldkarten (Kontonummer und Bankleitzahl) und die Geräte-Nummer (IMEI) ihres Handys. Nehmen Sie die Notizen niemals mit, sondern bewahren Sie sie sicher Zuhause auf.
  • Notieren Sie niemals die vierstelligen PIN-Codes von Debit- oder Kreditkarten sowie Mobiltelefonen, sondern lernen Sie diese auswendig.

Falls Sie doch einmal Opfer eines Taschendiebes geworden sind oder einen Diebstahl beobachten: Verständigen Sie umgehend die Polizei über den Notruf 110. Beachten Sie außerdem folgende Hinweise:

  • Machen Sie auf den Dieb aufmerksam und fordern Sie umstehende Passanten auf, Ihnen zu helfen.
  • Kümmern Sie sich um Menschen, die bestohlen wurden und bieten Sie ihnen Hilfe an.
  • Prägen Sie sich das Aussehen der Diebin/des Diebes möglichst genau ein und stellen Sie sich als Zeugin bzw. Zeuge zur Verfügung.
  • Melden Sie den Diebstahl amtlicher Dokumente umgehend Ihrer kommunalen Verwaltungsstelle, bei ausländischen Dokumenten Ihrem Konsulat.
  • Lassen Sie Debit- oder Kreditkarten unverzüglich sperren, wenn diese abhandengekommen sind. Dazu steht Ihnen unter der Telefonnummer 116 116 ein gebührenfreier Sperrnotruf zur Verfügung.
  • Veranlassen Sie die Sperrung von Debit-/Kreditkarten für das elektronische Lastschriftverfahren bei einer Polizeiwache oder bei Ihrer Bank (sog. KUNO-Sperrung).
  • Informieren Sie umgehend Ihre Bank oder Sparkasse über den Verlust der Karten.
  • Wenn Wohnungs- oder Fahrzeugschlüssel entwendet wurden, lassen Sie die Schließzylinder schnellstmöglich austauschen.

Was tun in Notsituationen?

Sie befinden sich im Bus, in der StadtBahn oder an einer Haltestelle, geraten selbst in eine Notsituation oder beobachten, dass ein anderer Fahrgast Hilfe benötigt – was können Sie tun? Zivilcourage ist das Stichwort! Mischen Sie sich ein, helfen Sie Ihren Mitmenschen und wählen Sie 110. Auf diese Weise tragen auch Sie zu mehr Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln bei.

Damit Sie nicht selbst in Gefahr geraten, beherzigen Sie die folgenden Tipps zum Helfen:

  • Organisieren Sie Hilfe unter der Notrufnummer 110. Schildern Sie den Vorfall möglichst genau: Wer? Was? Wo? Wann? Übrigens: Auch vom Handy ist der Notruf gebührenfrei.
  • Fordern Sie andere direkt zur Mithilfe auf. Gemeinsames Einschreiten ist besonders effektiv.  Machen Sie andere Anwesende gezielt auf die Situation aufmerksam.
  • Beobachten Sie genau und prägen Sie sich die Tätermerkmale ein. Jedes Detail ist wichtig, damit mit Ihrer Hilfe die Täter ermittelt werden können.
  • Bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr. Handeln Sie immer umsichtig und spielen Sie nicht den Helden. Täter nicht duzen, Distanz halten und die Polizei verständigen.
  • Versorgen Sie mögliche Opfer. Verletzte Personen brauchen sofort Hilfe. Schon die Ausrichtung in die stabile Seitenlage kann lebenswichtig sein. Rufen Sie umgehend den Rettungsdienst.
  • Halten Sie sich als Zeuge bereit. Ihre Aussage hilft der Polizei, Straftaten aufzuklären und Täter zu fassen. Fotos, auch mit dem Handy, sind wertvolle Beweismittel.
  • Melden Sie Vorfälle so schnell wie möglich. Videoaufzeichnungen aus Fahrzeugen müssen aus Datenschutzgründen nach 24 Stunden gelöscht werden, wenn bis zu dem Zeitpunkt kein Vorfall gemeldet wurde.

Für schnelle Hilfe sorgen außerdem unsere Notrufsäulen. Sie fühlen sich unsicher, haben einen technischen Defekt bemerkt oder stellen fest, dass sich andere Fahrgäste aggressiv oder auffällig verhalten? Die rot lackierten Säulen befinden sich für genau solche Fälle in den unterirdischen Haltestellen der StadtBahn und sind direkt mit der Verkehrszentrale verbunden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zentrale benachrichtigen nach Ihrem Notruf die Polizei und Feuerwehr oder schicken Kolleginnen oder Kollegen vorbei. Eine Kamera in der Notrufsäule ermöglicht zudem eine Einschätzung Ihrer Umgebung und Sicherheitslage.