Ein Monat neuer Betriebshof

6.500 Liter Diesel gespart

21. Februar 2019

Da freut sich die Umwelt: Seit Anfang Januar starten elf unserer Bus-Linien vom neuen Betriebshof in Sennestadt aus zu ihren Fahrten durch’s Bielefelder Busnetz – und haben schon im ersten Monat rund 6.500 Liter Diesel eingespart.

Ersparnis von knapp 15.000 Leerkilometern

Im vergangenen Jahr war der Betriebshof an der Lilienthalstraße u.a. gebaut worden, um die Effizienz des Busbetriebs zu steigern. Eine Rechnung, die vom ersten Tag an aufging, sagt Ralf Schönenberg, der die Verantwortung für den moBiel-Fuhrpark trägt: „Zurzeit rücken 27 Busse von unserem neuen Depot zu ihren Fahrten durch den Bielefelder Süden aus. Sie brauchen nicht mehr den langen Weg von Sieker über den Berg zu nehmen. Das spart pro Monat knapp 15.000 Leerkilometer ein.“

Buswerkstatt zieht um

Während der Umzug der Busse und der zugehörigen Fahrdienstmitarbeiterinnen und –mitarbeiter Anfang Januar abgeschlossen war, dauert es noch bis Mitte Februar, bis die neuen Werkstätten voll in Betrieb sein werden. Zurzeit laufen letzte Umzugsaktivitäten. Sind diese abgeschlossen, werden gut 110 moBiel-Mitarbeiter an der Lilienthalstraße beheimatet sein.

„Unsere Werkstattmitarbeiter freuen sich schon sehr auf ihren neuen Arbeitsplatz“, erzählt Schönenberg. „In Sieker war es zuletzt schon sehr eng durch die vielen zusätzlichen Busse, die wir u.a. für die Übernahme von BVO-Linien gekauft haben. In Sennestadt können die Kollegen – auch dank modernster Technik – viel besser und effizienter arbeiten.“ Insgesamt besitzt moBiel zurzeit 125 Busse. Vor zehn Jahren waren es nur 73.

Zwölf Millionen Euro investiert

Auf einem rund 19.000 Quadratmeter großen Grundstück, das früher dem Unternehmen Union Knopf gehörte, wurde für rund zwölf Millionen Euro seit Dezember 2017 eine Buswerkstatt, eine Wasch-, Tank- und Abstellanlage errichtet. Anfang April 2018 war der Rohbau fertig, danach folgte der Innenausbau. Anfang Dezember konntn wir mit einem Tag der offenen Tür die Fertigstellung feiern.

Der neue Betriebshof wurde notwendig, weil die Kapazität des in den 1970er Jahren entstandenen Betriebshofs in Bielefeld-Sieker erschöpft war, u.a. durch die sukzessive Übernahme von BVO-Buslinien. Diese wurde zum Jahreswechsel abgeschlossen.

Bei der Planung des neuen Busdepots achteten die moBiel-Verantwortlichen auf Zukunftsfähigkeit und flexible Nutzungsmöglichkeiten. Schönenberg: „Die Werkstatt ist beispielsweise bei den Hebebühnen, so ausgelegt, dass dort Busse unterschiedlichster Größe gewartet und repariert werden können. Auch für neue Antriebsarten – Elektro- oder Brennstoffzellenbusse – haben wir alles vorbereitet.“