Barrierefrei unterwegs

Ganz gleich, in welcher Hinsicht Sie bei der Nutzung des Nahverkehrs Unterstützung brauchen – wir bemühen uns, die Bedürfnisse aller Fahrgäste zu berücksichtigen.

Auf dieser Seite finden Sie darum Informationen zu unseren Serviceangeboten für Fahrgäste mit Handicap.

Mit einem Klick auf den Link landen Sie direkt bei dem jeweiligen Thema:

Mobilitätsschulungen

Unser besonderer, kostenfreier Service für Sie: Vereinbaren Sie jetzt Ihren individuellen Termin und erfahren Sie alles zum Thema Sicherheit in Bus und Bahn.

Dabei geben wir Ihnen besonders zum Umgang mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen nützliche Tipps für den sicheren Gebrauch unserer Verkehrsmittel. Wenden Sie sich bei Interesse einfach an unsere Mitarbeiter im Jahnplatz Nr. 5.

Auch die Transparenz und Verständlichkeit unserer Angebote ist uns wichtig. Damit jeder Bus und Bahn in Bielefeld nutzen kann, werden wir in Zukunft eine Seite mit den wichtigsten Informationen in leichter Sprache und in Englisch anlegen. Außerdem bauen wir unsere barrierefreie Angebotspalette konsequent aus.

Körperliche Einschränkungen und Kinderwagen

Damit Sie hürdenfrei Einstieg in die StadtBahn und den Bus einsteigen können, bauen wir unser StadtBahn-Haltestellennetz stetig um. Den Umbau der Bushaltestellen treibt die Stadt Bielefeld voran. Aktuell sind bereits 50 von von 64 StadtBahn-Haltestellen barrierefrei ausgebaut und verfügen über eine Rampe oder einen Aufzug.

Kinderwagen und Hilfsmittel wie Ihren Rollator können Sie in unseren Bussen und StadtBahnen jederzeit mitnehmen.

Rollstühle und E-Rollis bis 350 Kilogramm dürfen mitfahren. Für E-Scooter ist eine Einzelfallprüfung notwendig. Eine Plakette bescheinigt bei Eignung die unbedenkliche Mitnahme in Bussen und StadtBahnen und gibt Ihnen Sicherheit. Infos zur Plakette erhalten Sie im Jahnplatz Nr. 5.

Sicher einsteigen

Ebenerdiger Ein- und Ausstieg

  • Benutzen Sie bitte mit Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwagen die mit blauen Aufklebern gekennzeichneten Türen und drücken Sie den gekennzeichneten Haltewunschtaster. Das Fahrpersonal erhält dann einen entsprechenden Hinweis.
  • Am sichersten steigen Sie vorwärts ein und rückwärts aus. So verhindern Sie, dass sich die Räder versehentlich in dem Spalt zwischen Fahrzeug und Bürger- oder Bahnsteig verkeilen.
  • Bitte warten Sie beim Absenken des Busses, bis er sich vollständig abgesenkt hat. Ansonsten könnten die Räder zwischen Bus und Bordsteinkante eingeklemmt werden.

Ein- und Ausstieg mit Stufen

  • Bitten Sie am besten andere Fahrgäste um Hilfe mit dem Kinderwagen oder dem Hilfsmittel. Im Bus können der Fahrer oder Fahrgäste die Klapprampe ausklappen.
  • Bitte beachten Sie in unserem neuesten StadtBahn-Typ »Vamos«, dass nicht alle Türen über eine Stufe verfügen. Die Türen sind dann gesperrt und durch ein rotes Licht gekennzeichnet.
  • Die Griffe von Rollator und Kinderwagen sollten beim Ein- und Ausstieg mit Stufen immer zur Tür zeigen. Beim Einstieg wird der Schiebegriff somit zuerst und beim Ausstieg zuletzt aus dem Fahrzeug getragen. Ansonsten können Kinderwagen und Hilfsmittel in Schieflage geraten!

Wichtig: Bitte nutzen Sie Ihren Rollator in Fahrzeugen niemals als Sitzplatz! Bei Bremvorgängen könnten Sie umkippen und sich verletzen.

Wussten Sie schon?

Haltestellen

In unseren sieben unterirdischen StadtBahn-Stationen stehen Ihnen Aufzüge und zum Teil Rolltreppen zur Verfügung. 

So erreichen Sie auch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen problemlos Ihre Bahn. An den Hochbahnsteigen ermöglichen Ihnen Rampen den Zugang.

Die Bushaltestellen werden durch die Stadt Bielefeld nach und nach barrierefrei umgebaut. Das ermöglicht einen nahezu ebenerdigen Einstieg ohne Stufe zwischen Bordsteinkante und Fahrzeug.

Fahrzeuge

Speziell eingerichtete Plätze und Mehrzweckabteile in den Fahrzeugen bieten Ihnen ausreichend Bewegungsfreiheit.

Breite Türen in den StadtBahnen und die fehlende Mittelstange im Türbereich des neuen Vamos machen die Bahnfahrt besonders unkompliziert.

Auch in unseren Bussen sind Sie mit einem Hilfsgefährt jederzeit willkommen. Die Fahrzeuge lassen sich zum Bordstein hin absenken und verfügen zusätzlich über eine ausklappbare Rampe, die Ihnen auch mit einem Rollstuhl bequemes Einsteigen ermöglicht.

Haltewunschtaster

Ein spezieller Taster befindet sich im Bereich des Platzes für Kinderwagen und Rollstühle in Bussen und Bahnen. Wenn Sie diesen Taster drücken, erhält der Fahrer die Information, die Türen länger geöffnet zu halten.

Diese Technik ist für Menschen mit Kinderwagen, Rollstuhl und Rollator sowie für Personen, die aufgrund von Krankheit, Alter oder Behinderung mehr Zeit zum Aussteigen benötigen, besonders sinnvoll.


moBiel-Plakette für E-Scooter

Damit E-Scooter in Bussen befördert werden können, müssen sowohl E-Scooter als auch Busse einige spezielle bauliche und technische Voraussetzungen erfüllen. Aus diesem Grund ist auch bei zertifizierten E-Scootern immer im Einzelfall zu prüfen, ob wir Sie in unseren Fahrzeugen sicher mitnehmen können.

  • Zertifizierte E-Scooter, die grundsätzlich alle Voraussetzungen erfüllen, um in Bussen mitgenommen werden zu dürfen, erhalten vom Hersteller eine blaue Plakette. Darüber hinaus ist dies auch in der Bedienungsanleitung des E-Scooters vermerkt.
  • Sollte Ihr E-Scooter eine solche Plakette besitzt, vereinbaren Sie bitte im Jahnplatz Nr. 5 einen Termin. Dort prüfen wir die Eignung für unsere Busse und bestätigen die Mitnahmefähigkeit Ihres E-Scooters mit unserer eigenen Plakette.
  • Für die StadtBahn gibt es keine Einschränkungen.
Keine Mitnahme von Elektromobilen

Zur Sicherheit aller Fahrgäste dürfen drei- und vierrädrige Elektromobile in unseren Bussen und StadtBahnen grundsätzlich nicht mitgenommen werden.

Durch den erhöht liegenden Schwerpunkt der Elektromobile ist die Rutsch- und Kippgefahr beim Bremsen oder bei Kurvenfahrten hoch. Zusätzlich können Elektromobile aufgrund ihrer Größe nicht im Fahrzeug wenden. Dadurch rollt der Fahrgast entweder beim Ein- oder Aussteigen rückwärts, was die Unfallgefahr erhöht.

Die Plaketten, die bei Rollstühlen die unbedenkliche Mitnahme bescheinigen, sind für Elektromobile grundsätzlich nicht erhältlich.

Bitte beachten Sie, dass sowohl in Bussen als auch in Bahnen eine Mitnahme von E-Scootern nur möglich ist, wenn es die Besetzung des Fahrzeuges zulässt. Sollten sich bereits Fahrgäste mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen im Fahrzeug befinden, dürfen diese nicht verdrängt werden.

Einschränkungen im Sehen

Blinden und sehbehinderten Fahrgästen weisen taktile Leitstreifen den Weg an unseren bereits barrierefrei ausgebauten Haltestellen. Zusätzlich geben Durchsagen das Fahrtziel der einfahrenden Bahnen an. Aktuell prüfen wir die Möglichkeiten weiterer digitaler Assistenten.

Vorlesefunktion für Busabfahrten

An unseren häufigsten Umstiegshaltestellen mit vielen Linien haben wir Ihnen elektronische Anzeigetafeln mit Vorlesefunktion installiert. Sobald Sie den Taster drücken, werden die nächsten Abfahrten auf der Anzeige vorgelesen.

Diese sogenannte »dynamische Fahrgastinformation« (DFI) mit Vorlesefunktion finden Sie an 15 Haltestellen im Liniennetz:

  • Sieker an der Einstiegshaltestelle für den Bus bzw. Ausstiegshaltestelle der StadtBahn
  • Stieghorst an den Bushaltestellen in Richtung Detmolder Straße
  • Alter Postweg an der Haltestelle stadteinwärts
  • Hassebrock an der Haltestelle stadtauswärts
  • Milse an der Bushaltestelle in direkter Nähe zum Park & Ride Parkplatz
  • Schildesche im Bereich der Bushaltestellen
  • Babenhausen Süd an der Einstiegshaltestelle für den Bus bzw. Ausstiegshaltestelle der StadtBahn
  • Dornberg Bürgerzentrum an der Haltestelle stadtauswärts
  • Dornberg Bürgerzentrum an der Haltestelle stadteinwärts
  • Jahnplatz am Zugang Stresemannstraße der StadtBahn-Haltestelle
  • Kunsthalle an der Haltestelle stadtauswärts
  • Bethel an der Bushaltestelle
  • Brackwede Kirche an der Bushaltestelle (Berliner Straße)
  • Senne an der Einstiegshaltestelle für den Bus bzw. Ausstiegshaltestelle der StadtBahn
  • Sennestadthaus an der Bushaltestelle

Einschränkungen im Hören

Für taube und hörbehinderte Menschen zeigen dynamische Zielanzeiger am und im Fahrzeug an, wohin die Busse und Bahnen fahren.

Außerdem gibt es an vielen Haltestellen elektronische Anzeigen mit den aktuellen Abfahrszeiten sowie Vitrinen und Masten mit gedruckten Fahr- und Netzplänen.

Durch das eindeutige Zahlensystem für das gesamte Liniennetz und Farbsystem der StadtBahn sind die Linien zudem leicht zuordbar.

Beratung für Hörgeschädigte

Um Menschen mit Hörschädigung oder Cochlea-Implantat besser beraten zu können, gibt es seit Sommer 2014 im ServiceCenter moBiel einen speziellen Beratungsplatz für Hörgeschädigte. Dabei unterstützen uns unterschiedliche Technologien bei der Beratung. Für Kunden mit Hörgeräten gibt es spezielle Kopfhörer mit manueller Lautstärkeregelung. Für Implantatträger nutzen wir Ringschleifenverstärker, die akustische Signale direkt an die Implantate senden.

SeniorenTelefon: laut, langsam, deutlich

Telefonauskünfte sind Ihnen zu leise, zu undeutlich und zu schnell? Dann wenden Sie sich an unser SeniorenTelefon.

Hier erhalten Sie Auskünfte zu Fahrplan, Fahrkarten und Veranstaltungen. Dabei sprechen unsere geschulten Mitarbeiter laut, langsam und deutlich.

Sie erreichen das SeniorenTelefon montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr unter (0521) 51-12 12